Analysten enttäuscht
Produktion im März überrschend stark gesunken

Das deutsche produzierende Gewerbe hat im März weniger hergestellt als im Vormonat. Dabei fiel der Rückgang der Produktion stärker aus als erwartet. Im Vergleich zum Februar sei die Erzeugung saisonbereinigt um 1,1 % zurückgegangen, teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) am Freitag in Berlin mit.

Reuters BERLIN. Von Reuters befragte Volkswirte hatten lediglich mit einem Produktionsminus von 0,5 % gerechnet, nachdem der Sektor im Februar noch 0,2 % mehr als im Vormonat produziert hatte. Die Produktion lag nach Reuters-Berechnungen auf Basis von Bundesbank-Daten um rund 0,4 % unter dem Wert vom März 2002.

Im weniger schwankungsanfälligen Zweimonatsvergleich Februar/März zu Dezember/Januar ergab sich den BMWA-Angaben zufolge ein Anstieg der Erzeugung um 0,7 %. In Westdeutschland ging die Produktion zum Februar um 1,4 % zurück, das ostdeutsche produzierende Gewerbe stellte dagegen 2,0 % mehr her.

Das deutsche Baugewerbe verbuchte einen monatlichen Anstieg seiner Produktion um 8,7 %, nachdem die Branche im Februar wegen des kalten Wetters einen kräftigen Rückgang erlitten hatte. Die Industrie dagegen produzierte 1,7 % weniger. Die Erzeugung des Energiesektors sank um 2,8 %. Die Produktion von Konsumgütern nahm um 1,7 % ab. Die Hersteller von Investitionsgütern produzierten 3,5 % weniger und die von Vorleistungsgütern 0,1 % weniger.

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