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Analysten erwarten bei Dresdner Quartalsverluste

Nach einem schwachen vierten Quartal 2000 haben die Großbanken auch vom ersten Quartal 2001 wenig Gutes zu erwarten. Analysten gehen davon aus, dass für Institute mit einem hohen Engagement im Investment-Banking die Geschäfte relativ schwach laufen werden. Eine deutliche Verbesserung des Marktumfeldes wird nicht erwartet.

po HB FRANKFURT/M. Die Schwierigkeiten resultieren vor allem aus der starken Kapitalmarktabhängigkeit und den damit verbundenen Ertragseinbußen beim Provisions- und Handelsgeschäft. Daneben stellen aber auch weiter steigende Kosten ein Problem für die Kreditinstitute dar.

Für das ganze Jahr sind die Prognosen optimistischer - zumindest im Vergleich zum vierten Quartal, das extrem schlecht gelaufen ist. Im Vergleich zum ersten Quartal 2000 sind die Erwartungen allerdings gedämpft, denn die kräftigen Wachstumsraten der Ergebnisse aus dem ersten Halbjahr 2000 dürften sich kaum wiederholen lassen.

Die deutschen Großbanken konnten sich der nachlassenden Dynamik der Finanzmärkte in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres mehr schlecht als recht entziehen. Für die Dresdner Bank, deren Zahlen heute bekannt gegeben werden, erwarten Analysten ein operatives Minus von bis zu 300 Mill. Euro für das vierte Quartal 2000. Neben dem schwachen Marktumfeld gelten vor allem die Verwaltungsaufwendungen und die ebenfalls erheblich ausgeweiteten Aufwendungen für die in Schieflage geratenen Hypothekenbank-Tochter Deutsche Hyp als Ursache der Ertragsschwäche.

Hinsichtlich des Ergebnisses der Hypo-Vereinsbank, das am Mittwoch veröffentlicht wird, zeigen sich Analysten ebenfalls skeptisch, ob die gesteckten Ziele erreicht werden können. Das Institut kündigte einen Bruttogewinn von mindestens 2,2 Mrd. Euro für 2000 an. Analysten-Schätzungen liegen mit 1,78 bis 1,93 Mrd. Euro darunter. Die Deutsche Bank hatte im vierten Quartal mit 581 Mill. Euro einen nur geringfügig niedrigeren Beitrag zum Jahresüberschuss

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