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Analysten erwarten bei Procter & Gamble höheren Quartalsgewinn

Der US-Konsumgüter-Konzern Procter&Gamble (P&G) wird nach Einschätzung von Analysten für das erste Quartal seines Geschäftsjahres einen höheren Gewinn je Aktie als im entsprechenden Vorjahreszeitraum ausweisen.

dpa-afx NEW YORK. Die von First Call/Thomson befragten Experten rechnen im Durchschnitt mit einem Gewinn von 94 US-Cent je Aktie nach US-88 Cent im Vorjahr. Bei der für Dienstag angekündigten Präsentation der Geschäftszahlen erwarten die Experten zudem Hinweise darauf, wie der Konzern künftig das Gewinnwachstum seiner Vorzeige-Marken steigern will. P&G-Chef A.G. Laffley hatte angekündigt, er wolle sich auf gewinnträchtigen Produkte und Marken konzentrieren. Teil dieser Strategie sei etwa der Einstieg bei der Haarkosmetik-Marke "Clairol" gewesen, so die Analysten.

Kritisch beurteilten die Experten die Entscheidung, die Zusammenarbeit mit Coca Cola zu beenden. Denn gerade mit diesem Joint Venture habe P&G den Verkauf der Chips-Marke "Pringles" deutlich steigern wollen.

Eine Hauptsorge der Analysten ist, wie der Konzern seine Kosten unter Kontrolle halten will. Procter & Gamble hat sich bereits ein Sparprogramm verordnet, das unter anderem den Abbau von 17.500 Stellen vorsieht. In der Vergangenheit seien aber gerade kostenintensive Werbekampagnen für die Einführung und Etablierung neuer Produkte nötig gewesen.

UBS-Analyst Andrew McQuilling glaubt, dass Procter&Gamble künftig vor allem von zwei Entwicklungen profitieren wird: den niedrigen Rohstoffpreisen und dem schwachen Dollarkurs. Da die US-Währung im Berichtszeitraum im Vergleich zum Euro noch höher gelegen habe, würden die Währungseffekte den Gewinn von P&G im ersten Quartal um 2,0 bis 2,5 Prozent belasten. In den kommenden Quartal sollte dieser Faktor dann mehr und mehr aufweichen.

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