Analysten erwarten einen Verlust je Aktie von 0,94 Euro
Goldman Sachs senkt Gewinnprognose für Pixelpark

Die Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Gewinnerwartungen für den Multimedia-Dienstleister Pixelpark für das Jahr 2001 gesenkt.

dpa-afx FRANKFURT. Die Analysten schreiben in einer am Montag in Frankfurt vorgelegten Studie, die Bertelsmann-Tochter habe das Jahr "auf dem falschen Fuß" begonnen. Die Einstufung auf "Market Performer" hielten sie jedoch aufrecht.

Mit ihrer Kritik bezogen sich die Experten auf die vorläufigen Geschäftszahlen zum 4. Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres, die Pixelpark am vergangenen Freitag vorgelegt hatte. Diese hatten deutlich unter den Erwartungen gelegen. Bereits am Freitag hatte der Kurs der Aktie daraufhin nachgegeben.

Pixelpark habe nun interne und externe Probleme, schreibt Goldman Sachs. So seien die Kosten für die Integration der in den vergangenen Monaten zugekauften Unternehmen höher als erwartet. Projekte würden länger laufen als geplant. Die Marktbedingungen für kleinere E-Service-Unternehmen seien schlechter als noch vor einigen Monaten. Zudem sei das Management nicht imstande, die Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten konkret vorauszusagen.

Goldman Sachs erwartet, dass Pixelpark mehrere Quartale brauchen wird, um sich von dem Makel zu befreien, den die am Freitag vorgelegten Zahlen auf das Unternehmen werfen. Für das laufende Jahr erwarten die Analysten jetzt einen Verlust je Aktie von 0,94 Euro, 2002 soll der Verlust je Aktie dann 0,15 Euro betragen.

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