Analysten erwarten Gewinnzuwachs um 28 Prozent für 2003
Yukos: Den Warrant schmieren

Der Kurs des russischen Ölwerts Yukos konnte sich seit Jahresbeginn 2002 bis zum Höchststand mehr als verdoppeln - ein bedenklich aggressives Tempo.

DÜSSELDORF. Doch nach dem 16-prozentigen Rückschlag erscheint ein Engagement für risikobereite Anleger überlegenswert.

Mit einer täglichen Fördermenge von 1,2 Millionen Barrel liegt Yukos deutlich hinter dem Branchenprimus Lukoil, der rund ein Drittel mehr produziert. Dafür ist die Expansionsrate von Yukos höher. Die Reserven von mehr als zehn Milliarden Barrel und eine solide Bilanz mit vier Milliarden Dollar liquiden Mitteln machen den gut geführten Konzern zu einem der interessantesten Ölwerte - und erklären die Kurssteigerungen. Die günstige Kostenstruktur erlaubt eine Bruttomarge von 45 Prozent und sorgt auch für künftig sprudelnde Erträge. Selbst bei einem Ölpreis von 9,60 Dollar pro Barrel (aktuell 23,80 Dollar) arbeiten die Russen noch profitabel.

Gemessen an Effektivität und Expansionsdrang gilt Yukos bereits als Marktführer. In diesem Jahr sollte bei einem erwarteten Umsatzplus von 19 Prozent auf 9,5 Milliarden Dollar ein Ertragszuwachs von 36 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar herausspringen. Für 2003 erwarten Analysten einen Gewinnzuwachs um 28 Prozent. Die Nettomarge liegt damit immerhin bei 35 Prozent. Auch ohne Kapriolen an den Rohstoffmärkten trauen Analysten dem Kurs noch gut 40 Prozent Kurspotenzial zu. Das würde auch den Kurs der Warrants schmieren.

Quelle: Wirtschaftswoche

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