Analysten erwarten Kaufpreis von 2 Mrd. Euro.
Allianz und Goldman Sachs wollen Messer Griesheim übernehmen

Ein Konsortium aus der Investmentbank Goldman Sachs und der Risikokapitalgesellschaft Allianz Capital Partners will den Industriegase-Hersteller Messer Griesheim übernehmen.

dpa-afx FRANKFURT - Ein Konsortium aus der Investmentbank Goldman Sachs und der Risikokapitalgesellschaft Allianz Capital Partners will den Industriegase-Hersteller Messer Griesheim übernehmen. Dies meldete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Dienstag unter Berufung auf Branchenkreise.

Danach will Aventis SA schon länger seine Zwei-Drittel-Mehrheit an Messer Griesheim verkaufen. Ein Verkauf an die Linde AG war im Februar an den Brüsseler Kartellbehörden gescheitert. Nach FAZ-Angaben gestaltet das Veto-Recht der Messer-Familie bei strategischen Entscheidungen die Verhandlungen zwischen Aventis und potenziellen Käufern schwierig.

Die Familie hält einen Anteil an Messer Griesheim von einem Drittel. Offenbar wollen die Allianz Capital Partners und Goldman Sachs die Messer-Familie in die gemeinsame Bietergesellschaft einbinden, meldete die Zeitung. Dem Bericht zufolge erwarten Analysten einen Kaufpreis von 2 Mrd. Euro.

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