Analysten fällen ihr Urteil bereits vor dem ersten Handelstag
Kraft-Aktien kosten 31 US-Dollar

Die Kraft Foods Inc., Tochterunternehmen von Philip Morr hat die Preisspanne für die geplante Börseneinführung auf 30 bis 31 $ erhöht. Die Aktien werden für 31 $ zugeteilt. "Bei der Resonanz war einfach mehr drin", erklärt Patrick Schumann, Analyst bei Edward Jones & Co., den Schritt.

13.6. 2001 Bloomberg NEW YORK. Die Kraft Foods Hollding Inc., Chicago, hat die Preisspanne für die geplante Börseneinführung am gestrigen Mittwoch auf 30 bis 31 $ erhöht. Die Aktien werden für 31 $ zugeteilt. "Bei der Resonanz war einfach mehr drin", erklärt Patrick Schumann, Analyst bei Edward Jones & Co., den Schritt.

Analysten der Banc of America Securities LLC und Goldman, Sachs & Co. haben unterdessen mit einem ungeschriebenen Gesetz der Investmentbranche gebrochen und Kraft-Aktien bereits vor dem ersten Handelstag beurteilt. Beide Häuser sind nicht an dem Börsengang von Kraft beteiligt. Ansonsten dürften sie die Aktien in den ersten 25 Handelstagen nicht bewerten.

William Leach von Banc of America stuft den Hersteller von Kaffee der Marke Jacob?s Krönung und Milka-Schokolade als "Market Performer", ein und empfiehlt damit "Halten". Romitha Mally, Analystin bei Goldman Sachs, hält die Aktie bei 25 $ für fair bewertet und rät, bis 28 $ verstärkt zu kaufen. Anleger sollten aber nicht mehr als 32 $ hinlegen. Kraft gehört zum Philip-Morris-Konzern, New York, der 16 % seiner Tochter an die Börse bringt.



Der Börsengang ist mit einem Volumen von 8,4 Mrd. $, aufgeteilt in 280 Millionen Aktien, der zweitgrößte in den USA. Als Konsortialführer wurden von dem Unternehmen Credit Suisse First Boston und Salomon gewählt. Sie leiten das Emissionskonsortium von 70 Instituten. Von den zehn größten US-Investmentbanken haben jedoch Banc of America, Goldman Sachs und Merrill Lynch & Co. kein Stück vom Emissionskuchen abbekommen.

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