Analysten hatten für Novartis einen Quartalsumsatz zwischen 7,25 und 7,63 Milliarden sfr erwartet.
Novartis steigerte Umsatz im ersten Quartal

Novartis hat den Umsatz im ersten Quartal 2001 um neun Prozent auf 7,320 Milliarden sfr gesteigert und damit die Erwartungen der Analysten erfüllt.

Reuters BASEL. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat den Umsatz im ersten Quartal 2001 um neun Prozent auf 7,320 Milliarden sfr gesteigert und damit die Erwartungen der Analysten erfüllt. In Lokalwährungen betrug der Zuwachs elf Prozent, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Im Kerngeschäft Pharma stiegen die Verkäufe um zehn Prozent in Franken beziehungsweise 13 Prozent in Originalwährungen auf 4,538 Milliarden sfr, hiess es weiter. Das Unternehmen bekräftigte zudem die Erwartungen für das Gesamtjahr, wegen höherer Marketingausgaben sei kurzfristig mit einem Rückgang der Pharma-Gewinnmarge um zwei Prozentpunkte zu rechen und eine Verbesserung sei frühestens 2003 zu erwarten.

Novartis erklärte weiter, im Laufe des Jahres dürfte der Pharmaumsatz wie der Markt wachsen. Auf Konzernebene rechnet der Konzern unverändert mit einem Rückgang der operativen Marge um ein bis zwei Prozentpunkte. Das operative Ergebnis und der Reingewinn sollen 2001 aber über dem Niveau des Vorjahres liegen, hiess es. "Das Pharma-Wachstum dürfte leicht über meinen Erwartungen liegen. Das sieht gut aus und überrascht mich positiv", sagte Eric Bernhardt, Fundmanager bei der Schweizer Privatbank Clariden.

Analysten hatten für Novartis einen Quartalsumsatz zwischen 7,25 Milliarden sfr und 7,63 Milliarden sfr erwartet. Für den Pharma-Bereich lag die Prognose zwischen 4,42 Milliarden und 4,73 Milliarden sfr. Vorbörslich waren die Novartis-Titel mit 2755 auf 2763 sfr etwas schwächer als am Mittwoch, als sie mit 2790 sfr geschlossen hatten, indiziert.

Novartis teilte weiter mit, dass die Medikamente Starlix und Femara erfolgreich in den USA lanciert wurden. Die anfängliche Aufnahme des Diabetesmedikaments entsprach den Erwartungen und die Verschreibungen des Brustkrebsmedikaments Femara stiegen von Dezember bis März auf über 34 Prozent von 24 Prozent. Der Bereich Consumer Health steigerte den Umsatz um zwei Prozent in Franken beziehungsweise drei Prozent in Lokalwährungen auf 1,591 Milliarden sfr. Generics verzeichnete einen Zuwachs von vier Prozent in Franken und sieben Prozent in Lokalwährungen auf 528 Millionen sfr. Das Kontaktlinsengeschäft Ciba Vision legte 44 Prozent in Franken und 47 Prozent in Originalwährungen auf 423 Millionen sfr zu. Der Bereich Animal Health hingegen verzeichnete einen Rückgang in Franken um vier Prozent auf 240 Millionen sfr. In Lokalwährungen stagnierten die Verkäufe.

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