Analysten hatten mit Verbesserung gerechnet
US-Verbrauchervertrauen bricht unerwartet ein

Das US-Verbrauchervertrauen ist im November unerwartet eingebrochen. Wie die zuständige Organisation Conference Board am Dienstag in New York mitteilte, sank der Index von 85,3 im Oktober auf 82,2 im November. Es war der fünfte Rückgang in Folge.

ap NEW YORK. Analysten hatten mit einer Verbesserung auf 86,5 gerechnet. Die Börsen, die sich in den vergangenen Wochen erholt etwas hatten, gingen auf Talfahrt. Die steigende Arbeitslosigkeit und der anhaltende Stellenabbau dämpften das Verbrauchervertrauen, erklärte Conference Board.

Conference Board ermittelt den Index jeden Monat. Er basiert auf einer Umfrage unter 5 000 Haushalten in den USA. Dem Ergebnis wird regelmäßig viel Aufmerksamkeit gewidmet, weil das Vertrauen der Verbraucher in direkter Verbindung zu ihren Ausgaben gesehen wird - und die Konsumentenausgaben in den USA rund zwei Drittel der wirtschaftlichen Aktivitäten ausmachen.

Der deutsche Aktienindex DAX sackte nach der Bekanntgabe der Zahlen bis gegen 16.00 um 111 Punkte auf gut 5 000 Zähler ab. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte verlor 109 Punkte auf 9 873. In den vergangenen Wochen hatte die Aktienmärkte von der erfolgreichen US-Angriffen in Afghanistan und von Hoffnungen profitiert, die am Montag vom National Bureau of Economic Research bestätigte Rezession in den USA könnte von kurzer Dauer sein.

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