Analysten hatten weniger erwartet
Zahl der Anträge auf US-Arbeitslosenhilfe fiel drastisch

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 21. Juli saisonbereinigt überraschend deutlich um 51 000 auf 366 000 gefallen. Dies war der stärkste wöchentliche Rückgang in beinahe neun Jahren.

vwd WASHINGTON. Volkswirte hatten im Durchschnitt ihrer Prognosen einen Rückgang um 9 000 erwartet. Für die Vorwoche wurden die Daten um minus 32 000 auf 417 000 (vorläufig: minus 35 000 auf 414 000) revidiert. Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit 409 000 (Vorwoche revidiert: 415 250, vorläufig: 414 500) an.

In der Woche zum 14. Juli erhielten den weiteren Angaben zufolge 3,087 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung, eine Abnahme gegenüber der Vorwoche um 17 000. Einige Analysten sagten, dass sich am US-Arbeitsmarkt möglicherweise eine Stabilisierung andeute. Allerdings wurde darauf verwiesen, dass die zurzeit hohe Volaitilität der Erstanträge durch die Jahreszeit bedingt sei. Trotz des Rückgangs der Erstanträge wird bis Ende des Jahres mit einem weiteren Anstieg der US-Arbeitslosenquote, die im Juni mit 4,5 % ausgewiesen worden war, gerechnet. Beobachter gehen davon aus, dass die Zahlen wenig Einfluss auf die Finanzmärkte haben werden.

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