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Analysten reagieren unterschiedlich

dpa/afx FRANKFURT. Die Geschäftszahlen der Deutschen Bank haben bei Analysten gemischte Raktionen ausgelöst. Vor allem der deutliche Anstieg der Verwaltungskosten sei negativ, sagten Analysten am Donnerstag in ersten Kommentaren.

Adrian Pilz von Merrill Lynch sagte, die Zahlen seien generell so ausgefallen wie von den meisten Analysten erwartet. Das Handelsergebnis sei allerdings höher als vorhergesagt, aber: Auf der Kostenseite habe das Ergebnis enttäuscht. Der Anstieg des Verwaltungsaufwands um 34% läge deutlich über der Merrill-Prognose, die einen Anstieg von 21% erwartet hatte.

Auch Konrad Becker vom Bankhaus Merck Finck und Co ist vom hohen Anstieg der Verwaltungskosten überrascht. Insgesamt bewertet er die Zahlen jedoch als "sehr gut". Die Zahlen beim Provisionsüberschuss und das Handelsergebnis seien sehr ordentlich. Die hohen Verwaltungskosten erklärt sich Becker mit den Boni, die im Investmentbanking fällig werden. Dort sei 2000 ein sehr gutes Jahr gewesen.

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