Analysten sehen langfristiges Gewinnwachstum von 20 Prozent pro Jahr
Compudyne: Geschäfte mit der Angst

Wer - wie die US-Regierung - von einer anhaltenden Bedrohung durch terroristische Angriffe ausgeht, sollte einige Aktien von Compudyne ins Depot nehmen.

DÜSSELDORF. Das Unternehmen verdient sein Geld unter anderem mit Sicherheits- und Überwachungssystemen, schusssicherem Glas, Sicherheitssoftware und Kommunikationstechnik. Abnehmer sind öffentliche Einrichtungen wie Gerichte, Botschaften, Gefängnisse und die Armee, seit dem 11. September 2001 zunehmend auch private Unternehmen.

Das Geschäft mit der Angst boomt. Eine Serie von Ordereingängen ließ den Auftragsbestand von Compudyne per Ende April auf ein Rekordvolumen von 135,5 Millionen Dollar anschwellen. Der Umsatz betrug im Vorjahr nur 128 Millionen Dollar. 2002 dürften Umsatz und Gewinn markant zulegen. Das Unternehmen baute seine Kapazitäten in einigen Bereichen erheblich aus.

Analysten sehen für Compudyne ein langfristiges Gewinnwachstum von durchschnittlich 20 Prozent pro Jahr. Dafür sind das 2002er-KGV von 19 und das Kurs-Umsatz-Verhältnis eins absolut vertretbar. Nach dem Durchbruch des Widerstandes bei 15 Dollar ist auch charttechnisch der Weg frei.

Quelle: WirtschaftsWoche

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