Analysten sehen Übernahme der Ergo-Anteile positiv
LBBW stuft Münchener Rück als "Marketperformer" ein

Wegen der Abhängigkeit vom Aktienkurs der Allianz, der in den letzten Tagen deutlich zurückgegangen war, rechnen die Analysten mit einer marktneutralen Entwicklung der Münchener-Rück-Aktie.

dpa-afx STUTTGART. Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg stufen die Aktien der Münchener Rück als "Marketperformer" ein. Der Substanzwert der Aktie hänge immer noch stark vom Aktienkurs der Allianz ab, hieß es in einer am Mittwoch in Stuttgart veröffentlichten Studie. Nach dem deutlichen Kursrückgang der Allianz-Papiere in den letzten Tagen sei daher nur mit einer marktneutralen Entwicklung der Münchener Rück zu rechnen.

Gleichwohl sehen die Experten die Münchener Rück als einen der Gewinner aus dem Kauf der Dresdner Bank durch die Allianz. Der Konzern sichere sich durch die Transaktionen zum einen den Vertrieb über die Bankfilialen der Hypo-Vereinsbank. Durch die Übernahme der Ergo-Anteile für eine vergleichsweise geringe Prämie könne zudem vom Geschäftspotenzial der Rentenreform stärker profitiert werden.

Nach Ansicht der Analysten dürfte durch die Transaktion der Gewinn je Aktie im nächsten Jahr um mindestens einen Euro erhöht werden und das Gewicht der Münchener-Rück-Aktie in den internationalen Börsenindizes steigen. Ein Wermutstropfen sei der, gemessen am Substanzwert, relativ geringe Verkaufspreis von 587 Euro je Aktie für die Anteile an Allianz-Leben. Im Vergleich zum durchschnittlichen Aktienkurs von 444 Euro in den letzten zwölf Monaten falle diese Transaktion dennoch gut aus, hieß es.

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