Analysten skeptisch über Erholung der IT-Auftragslage
Merrill Lynch reduzieren Gewinnprognose für Cisco Systems

dpa-afx NEW YORK. Die Investmentbank Merrill Lynch hat ihre Gewinnprognosen für den amerikanischen Netzwerkausrüster Cisco Systems für das laufende und das kommende Jahr zurück genommen. Die Analysten äußerten sich am Mittwoch skeptisch über die längerfristige Erholung der IT-Auftragslage.

"Wir sind sehr besorgt über das künftige Preisumfeld", schrieb Analyst Michael Ching in seiner Studie. Der Experte revidierte seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) für das laufende Jahr von 61 Cent auf 50 Cent nach unten. 2002 soll der EPS nach neuen Berechnungen 51 Cent statt 70 Cent betragen. Ching bestätigte dennoch seine langfristige "Kauf"-Empfehlung. Mittelfristig empfiehlt er weiterhin, die Aktien zu "akkumulieren".

"Es scheint immer wahrscheinlicher, dass Cisco unser gesteckte Umsatzziel von sechs Mrd. USD nicht erreichen wird", schrieb Ching. Angesichts einer Reihe enttäuschender Ergebnisse wie von ADC Telekommunications oder Redback Networks , werde voraussichtlich auch Cisco Umsatzeinbußen von 15 bis 20% ausweisen. Neben rückläufiger IT-Investitionen sollte Cisco auch von den zunehmenden Schließungen und Entlassungen in der Telekomindustrie negativ beeinflusst werden.

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