Analysten uneins über künftige Entwicklung der Aktie
Urteile von Top bis Flop zu BASF

Die Analystenwelt reagiert sehr unterschiedlich auf die jüngsten Äußerungen von BASF-Chef Jürgen Strube. Die Urteile reichen von Verkaufsempfehlungen bis zur Bestätigung von Outperformer-Ratings. Strube hatte in einem Interview vor schwächeren Ertragszahlen als erwartet und vor einem weiteren Kapazitätsabbau gewarnt.

aha DÜSSELDORF. Der weltweite Konjunkturabschwung und die Folgen der Anschläge vom 11. September machten es BASF unmöglich, das Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen - anders als im August noch gehofft - in den Jahren 2000 bis 2002 um durchschnittlich mindestens 10 % zu steigern, sagte Strube.

Gestern stuften die Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein die BASF-Aktien auf "Sell" zurück. Sie raten Investoren also, die Titel zu verkaufen. Als Kursziel für die Aktie, die gestern um 40 ? notierte, nennen sie das niedrigere Ziel von 33 ?.

Das Analystenteam des Frankfurter Privat-Bankhauses Lampe reagierte auf die Warnungen von BASF weniger drastisch. Es fährt lediglich seine Ertragsprognosen zurück. Statt 2,10 ? Gewinn je Aktie in 2001 erwarten die Experten nur noch 1,62 ? je Aktie. Für das Jahr 2002 rechnen sie mit 1,80 ? statt 2,95 ? Gewinn je Aktie. Ihr BASF-Kursziel senkten sie von 47 ? auf 43 ?. Sie bekräftigten aber ihre Einschätzung als "Marketperformer", der sich mit dem Marktdurchschnitt entwickelt.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs traut BASF sogar weiter eine Entwicklung über dem Marktdurchschnitt zu. Zwar senkte auch sie die Ertragsprognose für 2001 - von 0,67 ? Gewinn je Aktie auf 0,61 ?, bekräftigte aber ihr Urteil für BASF: "Market Outperformer."

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