Analysten von Geschäftszahlen der Bank enttäuscht
LBBW rät Dresdner-Aktionären zur Annahme des Allianz-Angebots

Die Landesbank Baden-Württemberg geht davon aus, dass die Übernahme durch die Allianz-Versicherung Ende Mai zu Stande kommt.

dpa-afx STUTTGART. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat den Aktionären der Dresdner-Bank geraten, das Übernahmeangebot der Allianz anzunehmen. Analystin Anja Ostrinsky ging davon aus, dass die Übernahme durch die Allianz-Versicherung Ende Mai zu Stande kommt. Eine konkrete Bewertung der Aktie der Dresdner Bank habe sie daher nicht mehr vorgenommen.

Kurz vor der angekündigten Übernahme hat die Dresdner Bank noch einmal Geschäftszahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Nach Ansicht der Analystin ist der Gewinn ordentlich gestiegen. Im vergangenen Jahr habe die geplatzte Fusion mit der Deutschen Bank den Ertrag belastet.

Enttäuscht zeigte sich die Expertin vom Provisionsüberschuss, der etwas niedriger als erwartet ausgefallen sei. Außerdem habe die Bank ein Problem mit der Kostenentwicklung. Die Verwaltungsaufwendungen lagen etwas höher, als von Ostrinsky erwartet. Der hohe Anstieg bei den Verwaltungskosten um 16,2 % resulti ere unter anderem aus Wechselkurseffekten und aus der Übernahme der Investmentbank Wasserstein Parella.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%