Analysten von Kostensenkungen bei Ericsson ermutigt
Merrill Lynch stuft Ericsson weiter neutral ein

Die Analysten der Investmentbank haben sich von den Erfolgen der Kostensenkungsmaßnahmen der Telefon AB LM Ericsson nach einer Unternehmenspräsentation in New York ermutigt gezeigt.

dpa-afx LONDON. Die Analysten der Investmentbank Merrill Lynch haben sich von den Erfolgen der Kostensenkungsmaßnahmen der Telefon AB LM Ericsson nach einer Unternehmenspräsentation in New York ermutigt gezeigt. Sie messen der Aktie aber in den nächsten zwölf Monaten dennoch nur ein begrenztes Wertsteigerungspotenzial bei. Die Anlageempfehlung "Neutral" werde bekräftigt, teilte die Investmentbank am Donnerstag in London mit.

Nach einem Abfluss von 18 Mrd. SEK im ersten Quartal sei die Cashflow-Situation des Telekomausrüsters schwach. Die Analysten rechnen im laufenden Quartal aufgrund der hohen Lagerbestände, der umfangreichen ausstehenden Forderungen und schlechter operativer Ergebnisse mit einem weiteren Abfluss von 15 Mrd. SEK. Allerdings erwarten sie für das dritte und vierte Quartal "kleine Anzeichen einer Verbesserung" bei den Margen im Geschäft mit Mobilfunk-Infrastruktur.

"Wir glauben, dass Ericsson die Mitarbeiterzahl im Segment Mobilfunk-Infrastruktur um 7 000 und im Segment Mobiltelefone um 10 000 verringern wird. Das sollte Einsparungen von zumindest zehn Mrd. SEK bringen", schrieben die Experten. Vor einer Neubewertung der Aktie müssten sich jedoch erst die zugrunde liegenden fundamentalen Daten ändern.

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