Analystenerwartungen enttäuscht
Corning mit höherem Verlust im 4. Quartal

Der weltgrößte Hersteller von Glasfaserkabeln Corning wird nach eigenen Angaben für das vierte Quartal wegen außerordentlicher Aufwendungen in Höhe von 178 Mill. $ (rund 200 Mill. Euro) größere Verluste als bislang erwartet verbuchen. Die Umsätze hätten sich aber den Erwartungen entsprechend entwickelt, teilte das US-Unternehmen in der Nacht zum Dienstag mit.

Reuters CORNING. Corning erwartet für das vierte Quartal einen Pro-Forma-Nettoverlust je Aktie von 28 bis 29 Cent. Bislang war das Unternehmen von 20 bis 25 Cent ausgegangen. Von Thomson Financial/First Call befragte Experten hatten bislang im Schnitt einen Verlust je Aktie von 22 Cent prognostiziert. Die Aktien des Unternehmens fielen im nachbörslichen Geschäft auf der elektronischen Handelsplattform Instinet auf 9,56 $ nach einem New Yorker Schlusskurs von 9,80 $.

Von den außerordentlichen Aufwendungen fallen nach Angaben von Corning unter anderem 90 Mill. $ im Zusammenhang mit Belegschaftsaktien an. Ferner will das Unternehmen weitere 60 Mill. $ vor Steuern an Lagerbeständen in der Telekommunikationssparte abschreiben. Insgesamt belaufen sich die Sonderposten auf 12 Cent je Aktie und kommen zu einem früher angekündigten Restrukturierungspaket von 600 Mill. $ hinzu. Für das vierte Quartal erwartet Corning Umsätze in Höhe von 975 Mill. $. Das Vierteljahrsergebnis soll am 23. Januar vorgelegt werden.

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