Analystenerwartungen exakt getroffen
US-Frühindikatoren im Juli deutlich gesunken

Gesunkene Aktienkurse und ein schwächeres Vertrauen der Verbraucher haben das US-Konjunkturbarometer im Juli erwartungsgemäß stark nach unten gedrückt.

dpa/rtr WASHINGTON. Der Index der zehn wichtigsten Wirtschaftsdaten fiel um 0,4 %, wie das Conference Board, ein Institut der Privatwirtschaft, am Montag mitteilte. Das ist der größte Rückgang seit den 0,6 % vom September vergangenen Jahres, als die Terroristen in New York und Washington zuschlugen. Damit fiel das Minus exakt so stark aus wie von Analysten im Schnitt erwartet.

Bereits im Juni war das Konjunkturbarometer nach revidierten Berechnungen um 0,2 % gefallen. "Verbraucher und Unternehmen sind von den jüngsten Aktienstürzen geschockt und vorsichtig mit ihren Ausgaben. Das behindert das Wirtschaftswachstum", sagte Chefökonom Sung Won Sohn von der Bank Wells Fargo & Co. in Minneapolis. Das Wachstum war im zweiten Quartal hochgerechnet auf das Jahr auf 1,1 % geschrumpft, während es im ersten Quartal bei 5 % gelegen hatte.

Den Juni-Index revidierte das Institut auf minus 0,2 % nach einem zunächst ermittelten unveränderten Stand. Die US-Börsen und der Dollar zogen nach den Daten zunächst geringfügig an.

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