Analystenerwartungen übertroffen
Glaxo-Smith-Kline steigert Gewinn im zweiten Quartal

Der weltweit zweitgrößte Pharmakonzern, Glaxo-Smith-Kline Plc, hat im zweiten Quartal den bereinigten Gewinn um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert und die Analystenerwartungen übertroffen. Der Gewinn je Aktie betrage 20 Pence je Aktie, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 19,5 Pence gerechnet.

Reuters LONDON. Nach Unternehmensangaben befindet sich Glaxo-Smith-Kline auf gutem Weg, die angestrebte Gewinnsteigerung von 13 Prozent je Aktie für das Gesamtjahr bei stabilen Wechselkursen zu erreichen. Den Vorsteuergewinn bezifferte die aus dem Zusammenschluss von Glaxo Wellcome und Smith-Kline Beecham im vergangenen Jahr entstandene Gesellschaft auf 1,7 Milliarden Pfund bei einem Umsatz von 5,12 Milliarden Pfund.

Zu den Hauptprodukten des Pharmakonzerns im zweiten Quartal gehörten das neue Diabetes-Medikament Avandia sowie etablierte Produkte wie das Antidepressivum Paxil/Seroxat und das Antibiotikum Augmentin. Dagegen wurde den Angaben zufolge die Entwicklung des Produktes Tranilast, das sich in der dritten Testphase befand, abgebrochen. Insgesamt legte der Pharmaumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu konstanten Wechselkursen um zwölf Prozent zu.

An der Londoner Börse lag Glaxo-Smith-Kline bis zum Nachmittag gegen einen schwächeren Trend am Gesamtmarkt mit 0,31 Prozent im Plus bei 1970 Pence.

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