Analystenerwartungen übertroffen
US-Einkaufsmanagerindex: Höchster Stand seit Februar 2000

Der an den Finanzmärkten viel beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager ist im März auf den höchsten Stand seit Februar 2000 geklettert. Das Barometer signalisiert damit den zweiten Monat in Folge ein Wachstum des rezessionsgeplagten Verarbeitenden Gewerbes der USA.

Reuters NEW YORK. Wie das Institute of Supply Management (ISM) am Montag mitteilte, stieg der von ihm ermittelte Index auf 55,6 von 54,7 Punkten im Vormonat. Analysten hatten einen unveränderten Wert erwartet. Gestützt von einem kräftigen Nachfrageschub erhole sich das Verarbeitende Gewerbe in den USA derzeit auf breiter Front, sagte ISM-Konjunkturexperte Norbert Ore. In 15 von 20 Industriebranchen, die das Institut untersucht habe, sei ein Wachstum verzeichnet worden. Ein Wert über 50 Zählern deutet auf eine Expansion im Verarbeitenden Gewerbe hin, während ein Wert unter 50 Zählern ein Schrumpfen signalisiert. Die US-Finanzmärkte reagierten kaum auf die Daten.

Als Ursachen für den Indexanstieg nannte das ISM (ehemals NAPM) vor allem die höhere Nachfrage von Unternehmen, die derzeit ihre Lagerbestände wieder auffüllten. Nach Berechnungen des Forschungsinstituts 4Cast stieg der Index der Neuaufträge auf den höchsten Stand seit mehr als acht Jahren. Als beunruhigend bezeichnete Ore allerdings die Entwicklung der Energiepreise. Der Index beruht auf der Befragung von Führungskräften in mehr als 350 US-Industriekonzernen.

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