Analystenerwartungen verfehlt
Michigan-Index im April auf 94,4 Punkte gesunken

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die Wirtschaftsentwicklung des Landes ist im April überraschend gesunken. Der vorläufige Index der Universität Michigan sei Anfang April auf 94,4 Punkte nach einem endgültigem Stand von 95,7 Punkten im März gefallen, hieß es am Freitag in New Yorker Finanzkreisen.

Reuters NEW YORK. Volkswirte hatten dagegen im Schnitt mit einem Anstieg auf 96,5 Punkte gerechnet.

Im März war das von Anlegern und Volkswirten genau beobachtete Konjunkturbarometer unerwartet stark gestiegen. Die Investoren betrachten den Index als vorlaufenden Stimmungsindikator für die künftige Entwicklung der Konsumausgaben. Diese machen wiederum rund zwei Drittel der US-Wirtschaftsaktivität aus.

Der Index der gegenwärtigen Bedingungen, der die Haltung der Konsumenten zu ihrer aktuellen finanziellen Situation misst, stieg den Angaben zufolge Anfang April auf 100,9 Punkte nach 100,4 Punkten im März. Der Erwartungindex, der sich auf die kommenden zwölf Monate bezieht, sank dagegen auf 90,2 Punkte nach 92,7 Punkten im März.

Die Indizes basieren auf Telefonbefragungen von rund 500 US-Bürgern. Der am Freitag veröffentlichte Stand spiegelt das Ergebnis von rund 250 dieser Befragungen wider.

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