Analystenmeinung
Merck Fink & Co stufen Daimler-Chrysler als "Underperfomer" ein

Der Automobilkonzern werde sich schlechter als der Marktdurchschnitt entwickeln, so die Analysten der Privatbank.

dpa/afx FRANKFURT. Nach dem Interview des Vorstandsvorsitzenden der Daimler-Chrysler AG, Jürgen Schrempp, mit der "Stuttgarter Zeitung" bleibt das Bankhaus Merck Finck & Co bei seiner Einstufung als "Underperformer". Dies teilten die Analysten der Privatbank am Dienstag in München mit. Der Automobilkonzern werde sich also schlechter als der Marktdurchschnitt entwickeln.

Schrempp sagte in dem Interview, dass die Umstrukturierungen zwei bis vier Jahre andaueren werde und dass der Konzern auf jeden Fall an Chrysler festhalten wolle, da dass Unternehmen in die langfristige Strategie des Konzerns passe. Die Analysten von Merck & Fink zeigen sich aber weiterhin besorgt über die Entwicklung bei Chrysler im laufenden Geschäftsjahr. Es sei mit einer weiteren Schrumpfung des US-Automobilmarktes zu rechnen. Chrysler sei daher zu weiteren Preisnachlässen und Produktionskürzungen gezwungen. Selbst diese Maßnahmen würden nach Einschätzung der Analysten nicht ausreichen, um Angebot und Nachfrage anzupassen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%