Analystenmeinung
Merrill Lynch stuft Intertainment weiter auf "Halten"

adx FRANKFURT. Das Bankhaus Merrill Lynch stuft die Aktie der Intertainment AG nach wie vor auf "Neutral". Der Filmrechtevermarkter aus Ismaning bei München will den amerikanischen Hauptfilmlieferanten Franchise Pictures zu verklagen. "Die Kooperation mit Franchise Pictures haben wir von Beginn an sehr kritisch beurteilt, da das Unternehmen zunächst keinerlei Erfahrungen in der Produktion größerer Spielfilmprojekte besaß", erläuterte ein Analyst von Merrill Lynch. Ausschlaggebend für die Klage der Intertainment, die über einen Zeitraum von fünf Jahren rund 60 Spielfilme von Franchise Pictures vertraglich abnehmen wollte, seien Differenzen über Produktionsbudgets.

Auch die zukünftige Zusammenarbeit mit Franchise Pictures sei durch die Klage fraglich geworden. Der Ausgang des Verfahrens könnte auch nach Ansicht des Analysten erhebliche Auswirkungen auf Gewinn und Umsatz von Intertainment im laufenden und in den folgenden Jahren haben, da rund 60 bis 70 % des Vermarktungspotenzials von Franchise Pictures bezogen würden. Die Klage müsse zudem vor dem Hintergrund gesehen werden, dass ein Joint Venture von Kirch Media und Media Set Epsilon bereits einen Deal mit Franchise Pictures angekündigt hat.

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