Analystenprognose knapp erreicht
HSBC steigert Nettogewinn um 25 Prozent

Europas größter Bankkonzern HSBC Holdings hat im vergangenen Jahr angesichts gesunkener Aufwendungen für faule Kredite ein Fünftel mehr verdient. Der Vorsteuergewinn sei nach Firmenwertabschreibungen um 20,6 % auf 9,65 Mrd. Dollar (8,93 Mrd. ?) gestiegen, teilte die Bank am Montag in London mit.

Reuters LONDON. Der Gewinn lag damit an der unteren Grenze der Analystenerwartungen, die einer Reuters-Umfrage zufolge im Schnitt mit 9,82 Mrd. Dollar gerechnet hatten. In Deutschland ist der Konzern mit der Bank HSBC Trinkaus & Burkhardt vertreten.

"Während der momentanen Unsicherheit sind die HSBC-Strategie der finanziellen Stärke und unsere Ertragskraft Vorteile im Wettbewerb", teilte die 1864 ursprünglich in Hongkong gegründete Bank mit. Für 2003 bezeichnete die Bank den Ausblick als schwierig. Grund seien konjunkturelle Zweifel, Angst wegen eines möglichen Kriegs in Irak und die fallenden Kurse an den Aktienmärkten. Die Risikovorsorge für Kredite sank den Angaben nach um 716 Mill. Dollar auf 1,32 Mrd. Dollar. Der Aktienkurs der Bank lag am Montagvormittag in London unverändert bei 684 Pence.

Im ersten Quartal solle zudem die Übernahme des US-Finanzkonzerns Household International abgeschlossen werden. Der Anbieter von Verbraucherkrediten stärkt die HSBC-Präsenz in den USA. Mit einem härteren britischen Wettbewerb und schwacher Konjunktur im traditionellen Markt Asien suchte seit längerem der Finanzkonzern nach weiteren Standbeinen.

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