Analystenprognose leicht übertroffen
Honeywell-Gewinn bricht wegen Unternehmensumbau ein

Der US-Mischkonzern Honeywell hat im 2. Quartal wegen des Unternehmensumbaus einen kräftigen Gewinneinbruch verzeichnet. Der Gewinn je Aktie (EPS) sank von 0,76 auf 0,06 USD, teilte das im Dow Jones Industrial Average-Index notierte Unternehmen am Dienstag in Morris Township mit.

dpa-AFX MORRIS TOWNSHIP. Der Gewinn je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft fiel dagegen nicht so stark. Wegen einer teilweisen ineffizienten Produktion und der Schwäche der US-Konjunktur verzeichnete der Mischkonzern dennoch einen Rückgang auf 0,55 USD. Damit hat das Unternehmen die von First Call ermittelte Analystenprognose von 0,53 USD leicht übertroffen. Der Umsatz fiel dabei von 6,309 Mrd. USD auf 6,066 Mrd. USD.

Der Überschuss sank von 617 Mill. USD auf 50 Mill. USD. Die Gewinnspanne im operativen Geschäft sank von 15,4 % im Vorquartal auf 12,1 %. Der Rückgang sei auf weiterhin hohe Materialkosten und einer schwachen Nachfrage nach konjunkturabhängigen Produkten zurückzuführen. Die frei verfügbaren finanziellen Mittel blieben mit 338 Mill. USD nahezu unverändert gegenüber dem Vorquartalswert von 339 Mill. USD.

Bis zum Jahresende erhofft sich Honeywell hier eine Verbesserung auf 900 Mill. USD bis eine Milliarde USD. Beim Gesamtjahresumsatz rechnet das Unternehmen mit einer Größenordnung zwischen 24 und 24,5 Mrd.. USD. Der Gewinn je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft soll zwischen 2,15 und 2,30 USD liegen.

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