Anbieter mit "geröteten" Augen
Axa-Chef: Pleiten bei Versicherungen

Die Versicherungsbranche steht nach Einschätzung von Claus-Michael Dill, Vorstandschef der deutschen AXA-Versicherung, vor einem Konzentrationsprozess. Auch zu Pleiten könne es kommen, sagte Dill dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Reuters FRANKFURT. "Durch den europäisch vereinheitlichten Markt muss die Branche endlich lernen, im freien Wettbewerb zu leben", zitierte das Blatt Dill am Sonntag vorab. Die Möglichkeit, mit Börsengewinnen ein schlechtes Kerngeschäft auszubügeln, gebe es nicht mehr. Die Börsengewinne seien geschrumpft und zusätzlich fielen seit Jahren die Preise im Industriegeschäft, sagte Dill. "Einige Unternehmen sind in Existenznot, weshalb die nächsten Jahre von Fusionen und Übernahmen geprägt werden."

Außerdem äußerte der AXA-Deutschland-Chef Zweifel an steigenden Versicherungsgewinnen durch gemeinsam mit Gewerkschaften aufgelegte Versorgungswerke: "Respekt, wie schnell und professionell die Mitbewerber das organisieren. Aber mich erinnert das manchmal an die Baubranche: Geschäfte zu Konditionen, bei denen man als Anbieter mit geröteten Augen daneben steht.

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