Andere Pharmakonzerne haben ihre Preise schon gesenkt
GlaxoSmithKline halbiert Preise für Aids-Medikament

Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) halbiert für Entwicklungsländer den Preis seines wichtigsten Aids-Medikaments. "Diese Preissenkungen beweisen unser Engagement, lebenswichtige Medikamente bezahlbar zu machen", teilte Glaxo-Chef Jean-Pierre Garnier am Montag in London mit.

HB/dpa LONDON. Der Schritt folgt nach großem Druck von Hilfsorganisationen, die es als Skandal bezeichnet haben, dass vor allem im südlichen Afrika Millionen an Aids sterben, obwohl Medikamente ihre Lebenserwartung um Jahre verlängern könnten.

Michael Weinstein, Präsident der Stiftung Aids Healthcare Foundation (AHF), gratulierte dem weltgrößten Hersteller von Aids-Medikamenten zu seiner Entscheidung: "Im Lichte von Glaxos beabsichtigter Preisreduzierung werden wir unsere kalifornische Klage gegen GSK zurückziehen und unsere Arbeit fortsetzen, dass diese Medikamente in der ganzen Welt sowohl verfügbar als auch bezahlbar sind." Auch andere Pharmakonzerne hatten zuvor ihre Preise für Aids- Medikamente in Entwicklungsländern deutlich gesenkt.

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