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Andersen steht vor Einigung mit US-Justiz

Die Arthur Andersen LLP wird sich möglicherweise schon am Freitag in der Strafsache um die Bilanzierungspraktiken bei Enron mit den US-Justizbehörden außergerichtlich einigen.

vwd NEW YORK. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) am Freitag unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, könnte die Vereinbarung zwischen der Justizbehörde und Andersen vorsehen, dass Andersen die illegale Aktenvernichtung und die übrigen Anschuldigungen zugibt und die Anklage im Gegenzug Anklage vorerst verschoben wird. Das Unternehmen werde allerdings für einen noch nicht bekannten Zeitraum unter "Aufsicht" gestellt.

Sollte sich Andersen in diesem Zeitraum etwas zu Schulden kommen lassen, würde eine Anklage erfolgen. Die Vereinbarung sei allerdings noch nicht endgültig erzielt, einzelne Punkte stünden noch zur Diskussion. Eine außergerichtliche Einigung bedeute für Andersen in dieser Situation eine positive Entwicklung. Seit die US-Justizbehörde im vergangenen Monat Anklage gegen den Wirtschaftsprüfer erhoben haben, kämpft Andersen um das wirtschaftliche Überleben.

Mit einer solchen Vereinbarung würde die Wirtschaftprüfungsgesellschaft einer möglichen Verurteilung entgehen. Eine solche Verurteilung hätte die Fähigkeit von Andersen in Frage gestellt, börsennotierte Unternehmen zu prüfen, schreibt das WSJ weiter.

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