Andeutungen über enttäuschende Entwicklung
ABN Amro und Morgan Stanley senken Prognosen für Commerzbank

ABN Amro und Morgan Stanley haben ihre Gewinnschätzungen für die Commerzbank gesenkt. Die Prognosen für den Gewinn pro Aktie würden für 2001 auf 1,47 (bisher: 1,77) und 2002 auf 1,75 (1,99) und für 2003 auf 2,17 (2,41) Euro zurückgenommen, teilte ABN Amro am Freitag mit.

Reuters LONDON. Der faire Wert des Commerzbank-Papiers werde auf 29 von 31 Euro vermindert. Die Aktien würden aber weiter mit "Halten" bewertet. Zur Begründung hieß es, Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller habe am Donnerstag mit seinen Andeutungen über eine enttäuschende Entwicklung des Wertpapiergeschäfts im zweiten Quartal de facto eine Gewinnwarnung ausgesprochen. Auch Morgan Stanley teilte mit, ihre Gewinnprognosen für die Commerzbank würden um 35 Prozent reduziert und die Einschätzung "Neutral" bestätigt.

Müller hatte am Donnerstag in München gesagt, das Wertpapiergeschäft laufe im zweiten Quartal wegen der Aktienmarktschwäche für die gesamte Branche nicht gut. "Es wird versucht, dies soweit wie möglich mit anderen Geschäftsbereichen zu kompensieren. Das wird uns aber nicht in vollem Umfang gelingen", fügte er hinzu.

Die Aktien der Commerzbank notierten am Freitagmittag in einem schwächeren Marktumfeld mit 1,13 Prozent im Minus bei 28,03 Euro, nachdem sie am Vortag noch auf ein Jahrestief bei 27,50 Euro gefallen waren.

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