Anerkennung der Berufe
EU unterstützt Flexibilität von Arbeitnehmern

Die in bisher 15 EU-Richtlinien gemeinschaftsweit geregelte gegenseitige Anerkennung von Berufsabschlüssen soll vereinfacht und in einer EU-Direktive zusammengefasst werden.

jh BRÜSSEL. Dies sieht ein Richtlinienentwurf vor, den die EU-Kommission am Dienstag in Straßburg vorgelegt hat.

Binnenmarktkommissar Frits Bolkestein will so die Flexibilität der Berufstätigen erleichtern. So sollen Berufstätige "vorübergehend und punktuell" in einem anderen EU-Staat arbeiten dürfen, ohne eine Anerkennung ihrer Qualifikation beantragen zu müssen. Längerfristig in einen anderen Mitgliedstaat wechselnde Berufstätige müssen ihren Antrag auf Anerkennung innerhalb eines Monats einreichen. Den zuständigen Behörden bleiben anschließend maximal drei Monate zur Bearbeitung.

Der Entwurf umfasst alle reglementierten Berufe, u.a. die des Ingenieurs, Steuerberaters, Apothekers, Architekten, Ärzten, anderen Tätigkeiten im Gesundheitswesen sowie Dienstleistungsberufen wie des Elektrikers und Friseurs. Ministerrat und EU-Parlament müssen dem Richtlinienentwurf zustimmen.

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