Anfrage durch die US-Botschaft
USA: Schweiz soll Saddam-Bankkonten einfrieren

Die Schweiz prüft nach Angaben von Außenamtssprecher Livio Zanolari eine Anfrage der USA, alle Bankkonten des irakischen Präsidenten Saddam Hussein und mit ihm verbundener Personen einzufrieren.

Reuters GENF. Zanolari sagte Reuters am Freitag in Genf, bislang sei darüber keine Entscheidung getroffen worden. Zugleich wiederholte er eine Erklärung der Regierung, dass es keine Anzeichen dafür gebe, dass Saddam Konten in der Schweiz unterhalte. "Ich kann bestätigen, dass wir eine Anfrage der amerikanischen Behörden bekommen haben, Gelder von Leuten einzufrieren, die in Verbindung zum Regime von Saddam Hussein stehen", sagte Zanolari.

Die Schweiz habe äußerst strenge Gesetze in Bezug auf Gelder von Diktatoren, strenger als in anderen Ländern. "Wir verfügen über Instrumente zur Identifizierung und Kontrolle, die sehr strikt sind", sagte Zanolari. Die Anfrage wurde durch die US-Botschaft in Bern übermittelt.

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