Angaben aus informierten Kreisen
IBM stutzt nach PWC-Deal Beratungssparte

Die Übernahme der Beratungssparte des Wirtschaftsprüfers Pricewaterhouse Coopers (PWC) durch den US-Computerkonzern IBM wird einem Zeitungsbericht zufolge wahrscheinlich zur Streichung von bis zu 4 000 Arbeitsplätzen führen.

Reuters NEW YORK. Wie viele davon jeweils auf die beiden Unternehmen entfallen, stehe dabei noch nicht fest, berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf mit der Situation vertraute Kreise. Die Beratungssparte von Pricewaterhouse hat rund 30 000 und die von IBM 50 000 Beschäftigte.

Eine IBM-Sprecherin lehnte es ab, den Bericht zu kommentieren. Es sei verfrüht, über die zukünftige Struktur der Sparte zu sprechen, da die endgültige Genehmigung für die Akquisition noch ausstehe, sagte sie.

Vergangenen Monat hatte der weltweit größte Computerkonzern eine Übernahmevereinbarung bekannt gegeben, wonach er 3,5 Mrd. Dollar in bar und in Aktien für die PWC-Beratungssparte bezahlt. Dem Bericht zufolge soll die Akquisition um den 30. September abgeschlossen werden. Die geplanten Entlassungen könnten sich auf bis zu fünf Prozent der zusammengefassten Belegschaft belaufen und würden für das vierte Quartal erwartet.

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