Angaben des Städtetags übertreffen alle Befürchtungen
Städte melden dramatischen Einbruch bei Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuereinnahmen deutscher Städte sind in den vergangenen sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahr erheblich zurückgegangen. Im Westen seien die Einnahmen um 9,6 %, im Osten um 17,5 % gesunken.

dpa KÖLN. Dies ist das Ergebnis der jüngsten Gewerbesteuerumfrage des Deutschen Städtetages, das am Montag in Köln veröffentlicht wurde.

Nach einem Minus von 2,9 % im ersten Quartal hätten westdeutsche Städte im zweiten Quartal einen Rückgang von durchschnittlich 15,6 % gemeldet. Das Gesamtvolumen der Gewerbesteuer als wichtigster städtischer Steuer lag in den Jahren 1999 und 2000 bei 52,9 Mrd. DM (27 Mrd. Euro).

Der Einbruch übertrifft nach Angaben des Städtetags "weit alle Befürchtungen". Maßgeblich für den Rückgang seien vor allem massive Reduzierungen der Gewerbesteuervorauszahlungen für das laufende Jahr und rückwirkend für das Jahr 2000. Vielfach müssten die Städte sogar bereits geleistete Gewerbesteuerzahlungen an die Unternehmen zurückzahlen. Die rückläufigen Vorauszahlungen ließen auch im weiteren Jahresverlauf keine Wende zum Positiven erwarten, hieß es.

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