Angeblich Verstoß gegen Wertpapiergesetz
Sammelklagen gegen Martha Stewart

Die Anwaltskanzleien werfen Stewart, dem Unternehmen und anderen führenden Mitarbeitern ihrer Gesellschaft Verstöße gegen das US-Wertpapiergesetz vor.

dpa NEW YORK. Zwei amerikanische Anwaltsfirmen haben für Aktionäre der Martha Stewart Living Omnimedia Inc. (MSLO) Sammelklagen eingereicht. Die Anwaltskanzleien werfen Stewart, dem Unternehmen und anderen führenden Mitarbeitern ihrer Gesellschaft Verstöße gegen das US-Wertpapiergesetz vor. Das teilten die Anwälte am Mittwoch (Ortszeit) in New York mit.

Das Medienunternehmen MSLO verkauft unter dem Namen Martha Stewart zahlreiche Produkte wie Farben, Bettwäsche und Handtücher an große US-Einzelhändler wie Kmart. Die in den USA sehr populäre Stewart moderiert zudem Sendungen in einem Fernsehkanal für Haus und Garten.

Stewart ist wegen des Verkaufs von Aktien der Biopharmafirma ImClone ins Visier der Behörden geraten, die ihr Insiderhandel vorwerfen. Sie habe gewusst, dass dies aufgedeckt werden und negative Auswirkungen auf Omnimedia haben würde. Bevor dies gesehen sei, hätten sie und die anderen Beschuldigten 79 Millionen Dollar MSLO- Aktien verkauft. Nachdem die Öffentlichkeit im Juni von der Beteiligung Stewarts am ImClone-Skandal erfahren hatte, hätten die MSLO-Aktien einen starken Kursverlust erlitten.

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