Angebliche El-Kaida-Partner
USA für Lockerung von Sanktionen

Die USA stimmen nach einem Monate langen Streit mit befreundeten Regierungen einer Lockerung der finanziellen Uno-Sanktionen gegen mutmaßliche Geschäftspartner Osama bin Ladens und seiner Terrororganisation El Kaida zu.

dpa/HB NEW YORK. Damit sollen Dutzende Personen in Kanada und europäischen Ländern, deren Konten nach den Anschlägen vom 11. September auf Weisung des Uno-Sicherheitsrates eingefroren worden waren, Geld für die Lebenshaltungskosten und die medizinische Versorgung ihrer Familien abheben dürfen.

Ein entsprechender Resolutionsentwurf der USA lag am Freitag allen Mitgliedsstaaten des Sicherheitsrates vor. Nach internen Konsultationen werde darüber voraussichtlich in der kommenden Woche abgestimmt, sagten Uno-Diplomaten. Zuvor hatten vor allem die Regierungen Kanadas und Schwedens sowie einiger anderer Staaten die USA unter Hinweis auf humanitäre Härtefälle mehrfach aufgefordert, einer Lockerung der im Januar verhängten Sanktionen zuzustimmen.

Die USA hatten seinerzeit eine Liste mit 260 Personen und Organisationen vorgelegt. Konkrete Beweise, dass sie zum geheimen Finanznetzwerk von El Kaida gehören, blieb Washington der Uno jedoch schuldig.

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