Angebliche Preisabsprachen im Vitaminsektor
BASF bestätigt Ermittlungsverfahren der EU

vwd LUDWIGSHAFEN. Die BASF AG hat am Mittwoch bestätigt, von der Europäischen Kommission wegen angeblicher Preisabsprachen auf dem Vitaminsektor über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens informiert worden zu sein. Von dem Verfahren sind insgesamt 13 Unternehmen betroffen, darunter die Merck KGaA, Darmstadt, der Roche-Konzern und Aventis. Ein BASF-Sprecher sagte zu vwd, dem Unternehmen sei von der EU umfangreiches Material zugesandt worden, auf das sich das Ermittlungsverfahren stütze. Die Unterlagen würden nun eingehend geprüft. Das Unternehmen hat zwölf Wochen Zeit für eine Stellungnahme.

Zu den drohenden finanziellen Belastungen bekräftigte der Sprecher frühere Aussagen des Unternehmens, wonach - soweit absehbar- Rückstellungen gebildet worden seien. BASF-Finanzvorstand Max Dietrich Kley hatte im März auf der Bilanzpressekonferenz erklärt, dass sich der Kartell-Fall, der das Jahresergebnis der BASF in 1999 mit etwa 700 Mio EUR belastet hatte, darüber hinaus nicht wesentlich auf die Ertragslage der BASF auswirken werde. BASF könne in etwa abschätzen, welcher Aufwand aus den EU-Untersuchungen noch auf den Konzern zukommen dürfte, hatte es damals geheißen.

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