Angebliche Trennung von IT-Teilen
Telekom kommentiert Gerüchte nicht

Die Deutsche Telekom hat eine Stellungnahme zu einem Zeitungsbericht abgelehnt, wonach zum Schuldenabbau Teile der Informationstechnik-Sparte zum Verkauf stehen sollen.

Reuters BONN. Ein Telekom-Sprecher sagte, an Marktspekulationen beteilige sich das Unternehmen nicht. Er bekräftigte jedoch das Ziel des größten europäischen Telekommunikationskonzerns, die Verschuldung zu senken. Die Informationstechnik- und Systemhaus-Sparte T-Systems gilt neben der Konzernsäule Mobilfunk als Wachstumssegment bei der Telekom.

Die "Financial Times" berichtete am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise, die Telekom erwäge den Verkauf der gesamten Informationstechnik-Sparte. Unter Verweis auf eine Analystenschätzung wird der Wert der Sparte mit vier bis sechs Mrd. Euro angegeben. Neben dem möglichen Verkauf der erst im vergangenen Jahr aufgebauten Konzernsäule Systemhaus und Informationstechnik (T-Systems) würden "mehrere Szenarios geprüft", berichtete die Zeitung weiter. In diesem Zusammenhang gelte auch eine Reduzierung des Anteils an der Internet-Tochter T-Online als Option. Die Telekom hält rund 83 % an T-Online.

In einem Bericht der deutschsprachigen "Financial Times Deutschland" vom Dienstag hieß es unter Berufung auf Unternehmenskreise hingegen lediglich, die Telekom prüfe eine teilweise Veräußerung ihrer Informationstechnik-Sparte. Dies könnten zum Beispiel Rechenzentren sein. Verkäufe unter Zeitdruck würden nicht angestrebt.

Beide Zeitungen sehen in den angeblichen Verkaufsplänen die so genannten Vier-Säulen-Strategie des Konzerns mit den Sparten Festnetz, Mobilfunk, Systemhaus und Internet angegriffen.

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