Angeblicher Vertragsbruch
Millionenklage gegen Whitney Houston

Popstar Whitney Houston (39) ist von der Firma ihres Vaters, John Houston Entertainment, zur Zahlung von 100 Millionen $ verklagt worden. Nach Berichten des Musiksenders MTV behauptet das Unternehmen, die Geschäfte der Sängerin geleitet und ihr bei der Lösung juristischer Probleme geholfen zu haben, ohne dafür bezahlt worden zu sein.

HB/dpa NEW YORK. Die Klage wegen Vertragsbruch soll bereits Ende August beim Superior Court in New Jersey eingereicht worden sein.Houstons Vater erscheint nicht namentlich in der Klage. Doch nach der Aussage von Firmenchef Kevin Skinner soll John Houston die gerichtlichen Schritte gegen seine Tochter unterstützen. Eine Sprecherin des Popstars äußerte Zweifel an einer Familienfehde. Nancy Seltzer sagte, sie habe erst kürzlich in einem Gespräch mit John Houston erfahren, dass er seine Tochter nicht verklagen werde.

Die Firma verweist in der Klageschrift darauf, dass sie nach der Festnahme der Sängerin wegen Marihuana-Besitzes im Jahr 2000 gerichtliche Probleme gelöst. Das Unternehmen sieht sich auch als treibende Kraft hinter einem Plattenvertrags über 100 Mill. $ zwischen Houston und Arista Records. Firmenchef Skinner hält 20 % von Houstons Einkommen als Bezahlung für angemessen.

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