Angebot an die Gewerkschaften
Firmen entschärfen Streit um Zeitarbeit

Die Fronten zwischen Zeitarbeitsfirmen und Gewerkschaften weichen auf. Acht große Unternehmen der Branche wollen mit einer neuen Initiative zur Reform des Arbeitsrechts die Vorbehalte der Gewerkschaften gegenüber der Zeitarbeit abbauen.

dc DÜSSELDORF. In einem "Zukunftsvertrag Zeitarbeit" wollen sie anbieten, ausgeliehenen Arbeitnehmern grundsätzlich den gleichen Lohn zu bezahlen wie den Stammbeschäftigten. Derzeit sind Lohndifferenzen von bis zu 40 Prozent keine Seltenheit. Im Gegenzug will die Initiative den Abbau anderer Regulierungen erreichen.

Nach ihrer Vorstellung soll etwa die Dauer, für die Zeitkräfte an einen Betrieb entliehen werden dürfen, gar nicht mehr begrenzt werden. Nach dem von der rot-grünen Koalition beschlossenen Job-Aktiv-Gesetz dürfen Arbeitnehmer ab Januar zwei Jahre statt zwölf Monate an einen Betrieb ausgeliehen werden. DGB-Vize Ursula Engelen-Kefer wertet den Vorstoß als "Verhandlungsangebot".

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