Angebot für das Breitbandkabel sei seriös
AT & T will die Comcast-Offerte jetzt doch prüfen

rtr BOSTON. Der größte US-Telekommunikationskonzern AT&T will eine Offerte des Kabelnetzbetreibers Comcast für das Breitbandkabel-Geschäft des Konzern prüfen, obwohl gegenwärtig keine Verkaufsabsicht besteht. Der Präsident von AT&T, Michael Armstrong, sagte am Mittwoch in Boston, "obwohl wir gegenwärtig keine Absicht haben, das Breitband-Geschäft zu veräußern, ist die Comcast-Offerte als seriös einzuschätzen". Man werde das jüngste Angebot des drittgrößten Kabelnetz-Betreibers, die AT&T-Sparte für 40,5 Mrd. $ zu übernehmen, ernsthaft prüfen.

Die Offerte von Comcast erkennt nach Armstrongs Worten zumindest teilweise den Unternehmenswert der Sparte an. Die Frage sei, ob damit der Wert der Sparte exakt getroffen werde. Im Zuge der von Comcast vorgelegten Offerte hatte AT&T am Montag mitgeteilt, seinen Breitband-Bereich derzeit nicht verkaufen zu wollen. Der US-Konzern hatte zudem bekräftigt, die geplante Aufspaltung in vier getrennte Unternehmen vorantreiben zu wollen. Comcast hatte eigenen Angaben zufolge monatelang Fusionsverhandlungen mit AT&T geführt und strebt an, größter Kabelfernseh- und Highspeed-Internet-Anbieter der USA zu werden.

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