Angebot in Höhe von 2,6 Milliarden Euro
Zwei Bieter für Kirch-Media weniger

Nach der Prüfung der sieben Offerten für die insolvente Kirch-Media werden einem Zeitungsbericht zufolge die Einzelgebote des US-Milliardärs Haim Saban und des französischen Senders TF1 nicht weiter verfolgt werden.

Reuters HAMBURG. Die "Financial Times Deutschland" (FTD) berichtete am Montag vorab unter Berufung auf Branchenkreise, mit 2,6 Milliarden Euro habe Saban zwar das höchste Angebot unterbreitet, aber seine Offerte sei nicht bindend und von zahlreichen Bedingungen abhängig.

Die Sanierer von Kirch-Media hätten den Eindruck gewonnen, der ehemalige Geschäftspartner des australischen Medienunternehmers Rupert Murdoch denke lediglich an eine strategische Investition und strebe den Zusammenschluss mit einem anderen Konsortium an. Dasselbe gelte für TF1.

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters aus verhandlungsnahen Kreisen erfahren, Saban und TF1 hätten vorläufige Kaufangebote zwar einzeln vorgelegt, wollten sich aber als Team für die nächste Phase des Bieterverfahrens qualifizieren. Für ein endgültiges Angebot wollten die Partner noch einen deutschen Teilnehmer an Bord holen.

Insgesamt liegen Kirch-Media sieben Offerten von Konsortien und Einzelinteressenten vor, aus denen nach Angaben aus den Kreisen Mitte der Woche drei Bieter ausgewählt werden sollen. Diese sollen dann Zugang zu detaillierten Zahlen der Mediengesellschaft erhalten. Ein konkreter Termin für eine Entscheidung des Gläubigerausschusses, der der Auswahl zustimmen muss, stehe aber noch nicht fest.

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