Angebot ist "lächerlich"
Peoplesoft-Chef kritisiert Oracle-Offerte

Der Vorstandsvorsitzende der Peoplesoft hat das Übernahmeangebot von Oracle scharf kritisiert. Die Offerte zeuge von einem "grauenhaft schändlichen Verhalten" seitens Oracle, erklärte Craig A. Conway am Freitag in einer Stellungnahme. Das Angebot sei "ein verzweifelter Trick", um die Übernahme von J.D Edwards zum Scheitern zu bringen.

vwd PLEASANTON. Dennoch sei der Board dazu verpflichtet, die Oracle-Offerte zu prüfen. Eine Stellungnahme des Gremiums werde es sobald als möglich geben. Es sei jedoch "entsetzt" gewesen. Er halte das Oracle-Angebot für "lächerlich". Conway warf Oracle vor, mit der Transaktion "böswillige Absichten" zu verfolgen. Conway bezeichnete das Angebot des weltweit zweitgrößte Softwarekonzerns für sein Unternehmen am Freitag als schlechtes Benehmen. Die Offerte sei ein durchsichtiger Versuch, den Kauf von J.D. Edwards durch die im kalifornischen Pleasanton ansässige Peoplesoft zu stören.

Peoplesoft hat seinen Aktionären geraten, zunächst nicht auf das Übernahmeangebot des Konkurrenten Oracle zu reagieren. Das Unternehmen werde aber die Offerte über 5,1 Milliarden Dollar prüfen. Oracle hatte zuvor angekündigt, seinen Konkurrenten Peoplesoft für gut fünf Milliarden Dollar übernehmen und damit die deutsche SAP in deren Kerngeschäft Unternehmenssoftware stärker angreifen zu wollen.

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