Angebot startet am Montag
Post eröffnet virtuellen Briefmarkenschalter im Internet

Rund 150 Jahre nach Einführung der Briefmarke startet am Montag kommender Woche (17. September) die bundesweite Frankierung der Briefe über das Internet. Das Angebot richtet sich vor allem an kleine Betriebe, Büros oder Vereine, die ihre Briefe am PC erstellen und adressieren.

ddp.vwd BONN. Mit ihrem eigenen PC könne sie künftig einfacher und stressfreier frankieren, verspricht die Deutsche Post in einer Mitteilung vom Montag. Die dazu notwendige Software "STAMPIT" wird ab kommende Woche in allen Post-Filialen oder über das Internet vertrieben. Das Porto wird als so genannter Matrix-Code aufgedruckt.

Nach der Installation der Software über Internet oder von CD-ROM kann sich der Kunde bei der Deutschen Post online anmelden, zahlt den Kaufpreis per Lastschrift und erhält dann einige Tage später die für den Betrieb erforderlichen Kennwörter per Brief. Nach der Freischaltung durch die Post ist dann der Portokauf über Internet möglich. Wenn es aber besonders schnell gehen soll, kann in den großen Post-Filialen über die Verkaufsberater für Geschäftskunden auch ein Starter-Paket mit sofortiger Anmeldung und Freischaltung erworben werden.

"STAMPIT" funktioniert so: Zunächst kauft der Kunde einen Portobetrag zwischen 30 und 300 Euro über den so genannten «Postage Point», den virtuellen Briefmarkenschalter der Post im Internet. Ist ein Brief am PC fertig geschrieben, genügt ein Klick auf "STAMPIT" einfügen», um das jeweilige Porto zu bestimmen. Nach einem eventuellen Testdruck kann dann frankiert werden.

Nach Eingabe des Benutzer-Kennworts baut die Software dann eine Internetverbindung zum Rechner der Post auf. Über ihn wird der Matrix-Code erstellt und das Porto vom gekauften Guthaben abgebucht. Der Code kann auf Briefumschlägen, Etiketten, Aufschriftzettel oder bei Fensterbriefumschlägen direkt auf das Dokument gedruckt werden. Er enthält aus Gründen der Fälschungssicherheit verschlüsselte Informationen zur Identifizierung des Absenders. Neben der Software wird zum betrieb ein handelsüblicher Pentium-PC mit Internet-Zugang sowie einen Tintenstrahl- oder Laserdrucker benötigt.

Weitere Informationen zu "STAMPIT" einschließlich der Kosten sind im Internet über www.deutschepost.de/stampit nachzulesen.

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