Angebot zu gemeinsamer Kandidatur
Obama gibt Clinton einen Korb

Vizepräsident unter einer Präsidentin Clinton? Dazu hat Barack Obama keine Lust und wies die Idee seiner Rivalin jetzt deutlich zurück.

HB COLUMBUS. „Ich weiß nicht, wie jemand, der an zweiter Stelle liegt, demjenigen auf Platz eins die Vizepräsidentschaftskandidatur anbieten kann“, sagte der Senator aus Illinois bei einem Wahlkampfauftritt in Columbus im Staat Mississippi unter dem Jubel von etwa 1700 Anhängern.

Die Entscheidung über die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten liege bei den Wählern, sagte Obama. Er liegt derzeit im Rennen um die Spitzenkandidatur der Partei bei der Zahl der Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag Ende August in Führung. Obama verwies darauf, dass er seit Beginn der Vorwahlen im Januar mehr Staaten gewonnen habe als Clinton.

Die nächste Vorwahl findet am heutigen Dienstag in Mississippi statt. Auch dort gilt Obama als Favorit, nachdem er bereits am Samstag in Wyoming seine Rivalin Hillary Clinton geschlagen hatte.

In Mississippi geht es allerdings nur um 33 an das Ergebnis gebundene Delegierte für den Nominierungsparteitag im Spätsommer. Das heißt, auch bei einem Sieg wird Obama seinen derzeitigen Vorsprung von etwa 120 Delegierten nur leicht ausbauen können. Die nächste große Vorwahl findet am 22. April in Pennsylvania statt. Nach Umfragen kann hier die Ex-First Lady Clinton auf einen Sieg hoffen.

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