Angebote von anderer Seite als Grund genannt
Honeywell und United Technologies brechen Gespräche ab

Nur wenige Stunden, nachdem die Unternehmen Fusionsverhandlungen bestätigt hatten, hieß es von beiden Seiten, die Gespräche seien ausgesetzt worden.

afp NEW YORK. Die US-Industriekonzerne Honeywell und United Technologies haben ihre Gespräche über eine mögliche Fusion abgebrochen. Es gebe Angebote von anderer Seite, erklärte Honeywell am Freitag zur Begründung. In einer kurzen Mitteilung auf der Website von United Technologies hieß es, Honeywell international habe das Unternehmen darüber unterrichtet, dass es einen anderen Fusionsvorschlag prüfe. Dieser Vorschlag liege seit dem Morgen vor.

Honeywell bestätigte in einer ebenfalls kurz geratenen Erklärung auf der Website, die Gespräche seien abgebrochen worden. Einen Kommentar lehnte das Unternehmen ab.

Nur wenige Stunden zuvor hatten beide Unternehmen erklärt, sie führten Gespräche über eine mögliche Zusammenlegung ihrer Geschäfte. Einzelheiten wollten die Konzerne zunächst nicht nennen. Nach Informationen des Fernsehsenders CNBC wollte United Technologies rund 40 Mrd. $ (93 Mrd. DM) für den Konkurrenten bieten. Zu United Technologies zählen außer dem Aufzugshersteller Otis unter anderem der Düsentriebwerksbauer Pratt and Whitney sowie der Klimaanlagenfabrikant Carrier.

Honeywell ist auf Luftfahrttechnik spezialisiert sowie auf die Sektoren Automation und Fertigungskontrolle, Energie- und Verkehrstechnik.

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