Angeklagter mit Urteil zufrieden
Briefträger zu Geldstrafe verurteilt

Die Arbeit war ihm "einfach über den Kopf gewachsen", deshalb warf ein Postbote im vergangenen Sommer Dutzende Briefe und andere Sendungen einfach in einen Wald.

dpa WISNEN/LUHE. Dafür verurteilte ihn das Amtsgericht Winsen/Luhe am Dienstag zu 1250 Euro Geldstrafe. Zum Gebiet des 41-Jährigen gehörten mehrere Dörfer rund um Maschen bei Hamburg. Bald sei ihm der Job "über den Kopf hinaus gegangen", gestand er. "Ich verlor die Orientierung und wusste oft nicht mehr, wo ich hin musste." In der Not habe er die Post in den Wald geworfen. Ein Spaziergänger fand sie mehrere Wochen später. "Sie konnte noch an die Empfänger ausgeliefert werden", sagte der Angeklagte, der sich mit dem Urteil "sehr zufrieden" zeigte.

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