Angekündigte Zahlungen sind aus heutiger Sicht unmöglich
Lufthansa zahlt Reisebüros weniger Provision

Die Lufthansa zahlt den Reisebüros 2002 angesichts der Krise nach den Anschlägen in den USA weniger Zusatzvergütung für besonders erfolgreichen Ticketverkauf als angekündigt.

dpa LEIPZIG. Wegen der anhaltenden Buchungsrückgänge sei eine Ausschüttung von 42 Mill. Euro aus derzeitiger Sicht nicht mehr möglich, sagte Lufthansa - Vertriebsbereichsvorstand Thierry Antinori am Freitag bei der Jahrestagung des Deutschen Reisebüro- und Reiseveranstalter-Verbands in Leipzig. Zur neuen, deutlich niedrigeren Gesamtsumme machte er keine Angaben.

Die 4 800 betroffenen Reisebüros sollen für jedes verkaufte elektronische Ticket für internationale Flüge drei beziehungsweise sechs Euro erhalten. Bei einer Verbesserung der Nachfragelage seien Sonderaktionen denkbar, sagte Antinori. Neben der Zusatzvergütung zahlt die Lufthansa den Reisebüros eine Grundprovision zwischen fünf und neun Prozent vom Ticketpreis. Neun von zehn Flugscheinen werden in Reisebüros verkauft.

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