Angepeilte Halbleiter-Stückzahl im November erreicht
AMD-Werk Dresden weiter auf Erfolgskurs

Bereits im November wurde die für 2000 angepeilte Stückzahl von Halbleitern des Typs Athlon vorfristig erreicht, sagte AMD-Saxony-Geschäftsführer Hans Deppe am Montag in Dresden.

adx. Das Werk des amerikanischen Mikroprozessorenherstellers Advanced Micro Devices Ltd. (AMD) in Dresden-Wilschdorf liegt weiter auf Erfolgskurs. Bereits im November wurde die für 2000 angepeilte Stückzahl von Halbleitern des Typs Athlon vorfristig erreicht, sagte AMD-Saxony-Geschäftsführer Hans Deppe am Montag in Dresden. Insgesamt werden in Dresden und am Firmensitz Austin in Texas (USA) in diesem Jahr rund 28 Millionen Prozessoren ausgeliefert. Im nächsten Jahr soll die Kapazität an beiden Standorten auf rund 40 Millionen Stück ausgedehnt werden. Im dritten Quartal 2000 erreichte AMD weltweit einen Umsatz von 1,3 Milliarden Dollar und einen operativen Gewinn von 400 Millionen Dollar.

Am Standort Dresden wird 2001 laut Deppe neben dem «alten» Athlon künftig auch die verbesserte Version "Palomino" gefertigt. Außerdem soll in Dresden der Umstieg von der 180- auf die 130-Nanometer-Technik beginnen. AMD verspricht sich von der so genannten Silicon-On-Insulator-Technologie (SOI), dass erheblich mehr Prozessoren als bisher aus einem Waver geschnitten werden können. Außerdem soll die neue Halbleiter-Generation mit dem Codenamen "Hammer" erheblich weniger Energie verbrauchen.

Die gute wirtschaftliche Situation zwingt AMD zur Vergrößerung des Produktionsstandorts Dresden, betonte Deppe. Der Konzern investiert derzeit rund 120 Millionen Mark in einen neuen Reinstraum, der mit einer komplizierten Stahlkonstruktion über der Maschinenhalle errichtet wird, sowie einen neuen Verwaltungstrakt mit Büros, einem Fitnesszentrum und Räumen für das hauseigene Entwicklungs- und Designzentrum. In diesem Jahr stieg die Zahl der Mitarbeiter um rund 400 auf derzeit 1 400. Rund 90 Prozent der Angestellten kommen aus den neuen Bundesländern. 30 Prozent waren zuvor arbeitslos. Für 2001 ist die Neueinstellung von weiteren 400 Mitarbeitern vorgesehen. Trotz der aktuellen Baumaßnahmen bleiben die Gesamtinvestitionen von AMD in Dresden im Rahmen der vorgesehenen zwei Milliarden Mark.

Der drittgrößte deutsche Computer-Hersteller Maxdata rüstet seine PC künftig mit AMD-Prozessoren aus, sagte Deppe. Dies gilt sowohl für die für die Großindustrie gedachten Modelle als auch für die PC der klein- und mittelständischen Betriebe. Ausgerüstet werden die Maxdata-Computer sowohl mit dem Athlon als auch mit dem in Austin gefertigten Prozessorentyp Duron.

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