Angeschlagener Getränkekonzern steht auch mit anderen Interessenten in Verhandlungen
Schörghuber-Gruppe bekräftigt Interesse an Brau und Brunnen

Die Schörghuber-Gruppe hat ihr Interesse an einer Übernahme des angeschlagenen Dortmunder Getränkekonzerns Brau und Brunen bekräftigt.

dpa MÜNCHEN. "Wir stehen in Verhandlungen", sagte Hermann Brandstetter, Vorstand der Bayerischen BrauHolding AG und Chef der Paulaner-Brauereigruppe am Freitag in München. Die HypoVereinsbank, die 55 Prozent an der Brau und Brunnen AG hält, stehe aber auch noch mit anderen Interessenten in Kontakt. In der BrauHolding bündelte die Münchner Schörghuber-Gruppe ihre Brau-Aktivitäten.

Brau und Brunnen verzeichnete 1999 entgegen früheren Plänen wieder einen Verlust in Höhe von 86,8 Mill. DM. Spekulationen über eine Übernahme oder eine Zerschlagung gibt es schon seit Monaten, zumal die HypoVereinsbank ihre grundsätzliche Bereitschaft zum Verkauf signalisierte. Die Schörghuber-Gruppe ist schon länger auf der Suche nach einer attraktiven Pilsmarke. Zu Brau und Brunnen gehört neben Schultheiss, Dortmunder Union und Schlösser Alt auch die Premiummarke Jever.

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